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Schwimmer der SG Wetterau mit Deutschen Meistertiteln

(Tanja) 30.4.2017: Text von Kerstin Uhlig und Angelika Ballerstaedt - Wetzlar - Silvan Möller und Kerstin Uhlig erzielen Deutsche-Masters-Meister-Titel


Unsere erfolgreiche Masters-Mannschaft auf den Langen Strecken.

„Lange Strecken“ aber kurze Anfahrt zum Wettkampfbad – dies nutzten sehr erfolgreich 8 Wetterauer Schwimmer um sich mit besten Ergebnissen bei den Deutschen Meisterschaften der Masters in Wetzlar zu präsentieren. Herausragend war dabei die Mannschaftsleistung in der Gesamtmedaillenwertung. Hier belegten die Aktiven der SG Wetterau einen beeindruckenden 25. Platz unter 236 teilnehmenden Vereinen aus ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich.
3 Goldmedaillen, 1 Silbermedaille und 6 Bronzemedaillen waren die Ausbeute der 8 SG-Wetterau-Schwimmerinnen und Schwimmer. Insgesamt wurden bei diesen gut besetzten Meisterschaften der Masters 16 Deutsche Altersklassenrekorde, ein Europa und ein Weltrekord erschwommen.

Erfolgreichste Schwimmer der SG-Wetterau waren der jüngste Aktive im Team, Silvan Möller in der AK 20 mit 2 Titeln und Kerstin Uhlig, als älteste Teilnehmerin der SG Wetterau (AK 55) mit einem Titel und einem Vizemeistertitel.
Silvan erschwamm sich die Goldmedaillen in 800 Meter Freistil in persönlicher Bestzeit von 9:56,82 sowie in 200 Meter Delphin in 2:22,48. Auf der 200 Meter Rückenstrecke erzielte er den 6. Platz mit einer Zeit von 2:31.52.
Kerstin ging zunächst auf die kräftezehrende 400 Meter Lagenstrecke und musste sich mit 6:41,06 nur der amtierenden Europameisterin in der AK55 geschlagen geben. Über 200 Meter Brust lieferte sie sich taktisch klug geschwommenen, ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel, welches Sie unter starken Anfeuerungsrufen ihrer Vereinskollegen letztendlich für sich entscheiden konnte. Mit einer Zeit von 3:21,64 wurde sie mit 4/10 Sekunden Vorsprung mit der Goldmedaille und dem Deutschen Meistertitel belohnt.

Bereits am 1. Wettkampftag dieser 3tägigen Meisterschaft, hatte sich Angelika Ballerstaedt, neu in der AK55, auf den Weg gemacht, um die längste Strecke, die 1500 Meter Freistil zu schwimmen. Leider machte sich bei ihr die Internationale Ausschreibung bemerkbar, da eine Österreicherin sie auf den dennoch hervorragenden 3. Platz verwies. Auch wenn es nicht der Vizemeistertitel wurde, war sie mit der Zeit von 23:00,76 und der für sie ersten Einzelmedaille bei Deutschen Meisterschaften sehr zufrieden. In 400 Metern Freistil erreichte sie Platz 6.
Ebenfalls 200 Meter Brust schwamm in der AK40 Christiane Bucerius, die trotz familiär bedingtem Trainingsrückstand und langer Wettkampfpause mit einer Zeit von 3:14,54 ihre ganze Klasse der vergangenen Jahre ausspielte und sich den 5. Platz sichern konnte.
Einen Platz auf dem Siegerpodest sicherte sich auch Thomas Mulitze, der gerade erst sein 1. Startrecht von Freiburg in die Wetterau verlegt hatte. Über 200 Meter Rücken in der AK45 startend, gewann er überzeugend die Bronzemedaille. Ein Fehler bei der letzten Wende kostete ihn Silber. So schlug er mit der Zeit von 2:41,31 eine halbe Sekunde nach dem Zweitplatzierten an.
Diese Einzelmedaille konnte er glücklich mit seinen Teamkameraden Benjamin Rank, Ralph Wagner und dem Masters-Trainer Rüdiger Reiß mit einer weiteren Bronzemedaille ergänzen. Über 4 mal 200m Freistil gelang dem Quartett in der sehr guten Zeit von 10:00,74 mit dem 3. Platz der Sprung aufs Treppchen, trugen Sie zu der großartigen Medaillenausbeute der Wetterauer Schwimmer im Wetzlarer 50m-Becken bei.
Rüdiger Reiß sicherte sich in der AK50 außer der Bronzemedaille in der Staffel auch noch einen 8. Platz über 400 Meter Freistil in einem extrem stark besetzten Teilnehmerfeld.
Einen 4. Platz bei diesen Deutschen Meisterschaften erzielte die 4 x 200 Meter Bruststaffel in neuer Konstellation mit Christoph Domes, Ralph Wagner, Andreas Korten und Benjamin Rank in 12:52,70.