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Deutsche Mannschaftsmeisterschaften Schwimmen: SG Wetterau hält Platz in Oberliga

(Tanja) 4.2.2018: /Rebekka Wiesbaden/Frankfurt - Frauenteam verpasst Klassenerhalt um 18 Punkte


Silvan Möller, Florian Bär, Adrian Darius Wilhelm, Fabian Hoppe, Leon Fabri (vorne v.l.) und Jakob Lange, Pascal Fabri, Aaron Wilmes, Matteo Thierfelder mit Trainerin Rebekka Schuldes (2. Reihe v.l.)

An den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften Schwimmen wird der Individualsport Schwimmen zum Mannschaftserlebnis. Zweimal 13 Strecken sind in 2 Abschnitten zu besetzen. Jede geschwommene Zeit wird in Punkte mit Richtwert deutscher Rekord umgerechnet, addiert und als Mannschaftsergebnis miteinander verglichen. Die am Ende erzielte Gesamtpunktzahl entscheidet über den Auf-, Abstieg oder Klassenerhalt eines Teams. Das männliche Team der SG Wetterau hält seit vielen Jahren im Mittelfeld des Oberhauses der Hessischen Schwimmligen, der Oberliga mit und bestätigte am 3. Februar in Frankfurt-Höchst auf Platz 8 den Klassenerhalt. Das weibliche Team – 2017 auf Rang 8 und damit im Mittelfeld der Landesliga platziert - startete am Sonntag in Wiesbaden und stieg denkbar knapp auf Platz 9 mit fehlenden 18 Punkten in die Bezirksliga ab.

Die AK20-Schwimmer Florian Bär und Silvan Möller verstärkten das jugendliche männliche Team deutlich: Florian Bär blieb nur 4 Zehntel über seiner ewigen Bestzeit über 100 Meter Brust. Silvan Möller zeigte, dass er zum Kreis der Schwimmer gehört, die über 100 Meter Schmetterling unter 1 Minute schwimmen können. 58,91 Sekunden zeigten die Uhren für ihn. Mit drei Startern der häufigste Jahrgang in Team waren es die Schwimmer des Jahrgangs 2002, die besonders von sich reden machten. Gleich drei Schallmauern ließ Aaron Willmes hinter sich! Der 15jährige kämpfte über die Langstrecke von 1500 Metern in sichtbar höchstmöglichem Tempo: Starke 16:59,38 Minuten realisierte der Rosbacher. Mit 4:18 Minuten über 400 Meter Freistil lieferte weitere wichtige Punkte für den Teamerfolg. Fabian Hoppe schwamm über 1500 Meter Freistil mit 18:59 Minuten neue persönliche Bestzeit. Leon Fabri schlug in 5:12,41 Minuten über 400 m Lagen an der Beckenwand des 25-Bades an, Jakob Lange nur unwesentlich langsamer nach 5:18,85 Minuten.

Adrian Darius Wilhelm konnte trotz schulisch verringertem Training seine Bestzeiten bestätigen und lies in 2:01,47 Minuten über 200 m Freistil Ambitionen erkennen, doch noch die 2:00 Marke zu brechen. Pascal Fabri startete in seine Paradedisziplin Rücken, konnte seine Leistungen über die Winterferien jedoch nur im Ansatz halten. 2:24,13 Minuten über 200 m und 1:06,06 Minuten über die halbe Distanz ließen das Punktekonto weiter anschwellen. Insgesamt sammelte das Team der SG Wetterau 12.652 Punkte und bestätigte mit annähernd konstanter Punktzahl den 8. Platz aus dem Vorjahr und damit den Klassenerhalt.

Die Damen traten bereits mit einem mulmigen Gefühl in Wiesbaden an, schließlich sollten in diesem Jahr 4 Mannschaften der 12 Teams der Landesliga absteigen. Während in den vergangenen Jahren ein 10. Platz ausreichte, um die Landesliga zu halten, waren am Vortag mit Offenbach und Gelnhausen gleich zwei Hessische Teams aus der 2. Bundesliga abgestiegen. Diese zwei Absteiger ziehen sich durch bis in die Landesliga und erhöhen dort die Anzahl der Absteiger von 2 auf 4. Zielsetzung des Teams war die Bestätigung des 8. Platzes vom Vorjahr. Mit acht Schwimmerinnen startete die minimal nötige Anzahl an Athletinnen in den Mannschaftswettkampf. Angeführt wurden sie von Trainerin Rebekka Schuldes, die am Sonntag die meisten Punkte auf das Vereins-Konto schrieb. Als Jüngste im Team ging Vivien Michelle Novy mit einem harten Programm an den Start in Wiesbaden. 100 und 200 m Brust sowie 200 m Schmetterling und 400 m Lagen galt es für sie für den Dienst der Mannschaft zu absolvieren. Mit insgesamt 1363 Punkten über diese harte Streckenkombination war sie mehr als zufrieden.

Anja Fridman und Isabelle Fabri mauserten sich in dem Wettkampf zu vollen 400-Punkte Schwimmerinnen. Für Anja Fridman blieben die Uhren über 100 m Freistil bei 1:06,00 Minuten stehen und auf der vierfachen Distanz bei 5:12,34 Minuten – so schnell wie nie zuvor! Isabelle Fabri stellte über 200 m Lagen und 800 m Freistil mit 2:43,20 und 10:36,92 Minuten neue Bestmarken auf. Ebenfalls mit vier Starts im Wasser war Mara Simon. Motiviert aber mit abiturbedingtem Trainingsrückstand konnte sie drei Saisonbestleistungen verbuchen. Über 50 m Freistil drückte sie ihre Bestzeit zudem um 2 Zehntel auf 29,53 Sekunden, was mit 487 Punkten dem Ziel Klassenerhalt besonders guttat. Für Eloïse Knaf standen in Wiesbaden in der Summe 400 m Schmetterling auf dem Plan. Sowohl über 200 m als auch über 100m Schmetterling bestätigte sie ihre Zeiten, kräftezehrend der Einsatz über 400 m Lagen.


Marie Matic und Ena Isic verstärkten das Team auf ihrer DMS-Premiere. Matic schlug über 100 m Schmetterling nach 1:23,47 Minuten an der Beckenwand an. Ena Isic führte das kleine Team mit ihren 200 m Brust (3:12,28 min) nach einem ständigen Wechsel kurzzeitig wieder auf den 8. Platz, bevor die stark schwimmenden Langener mit der letzten Strecke des Tages die Wetterauer auf den 9. Platz verbannten. Am Ende waren es 18 Punkte die den SGW Mädels bei 10187 Punkten zum Klassenerhalt fehlten. „Im nächsten Jahr kämpfen wir um den erneuten Aufstieg in die Landesliga“, bilanziert Trainerin Rebekka Schuldes optimistisch nach dem knappen Abstiegsergebnis.